Überraschende Erkenntnisse im Bärental
Da uns der mysteriöse Unfall von Dr. Jörg Haider immer noch sehr beschäftigt, sind wir wieder einmal nach Lambichl gefahren und haben diesmal auch das Grab von Dr. Jörg Haider besucht. Wir hatten eine Bekannte dabei die noch nie an der Unfallstelle war. Sie konnte zuerst gar nicht glauben dass dies die Stelle ist, wo Dr. Haider tödlich verunglückt ist. Es glaubt jeder, der noch nie an der Unfallstelle war, dass es dort schwierige Passagen oder scharfe Kurven geben muss. Unvorstellbar, wenn man dort steht, das an dieser Stelle der Phaeton so zugerichtet werden konnte. Aber dieser Eindruck bleibt erhalten
, egal wie oft man an der Unfallstelle ist.
Endlich ein Hydrant an der Unfallstelle!

Nach 7 Monaten steht jetzt ein Hydrant, aber an einer anderen Stelle.Es könnte sein das dort wirklich ein Hydrant stand. Die Grabungsarbeiten der neuen und alten Wasserleitungen sind gut zu erkennen.Wir waren ja schon mehrmals in Lambichl aber bis jetzt ist uns das nicht so aufgefallen. Der Stromkasten wurde auch ausgetauscht. Interessant ist auch das das Haus gegenüber, das zum Unfallzeitpunkt von Dr. Haider unbewohnt war, früher die Hausnummer 88 hatte. Die Nummer 88 wurde schon mehrmals als Symbolik in Zusammenhang mit dem Unfall von Dr. Jörg Haider gebracht.
Fahrt ins Bärental
Die Fahrt durchs Bärental ca. 7 km den Berg hinauf war nicht gerade aufregend. Vor lauter Bäume sieht man den Wald nicht mehr. Als wir die Grabstätte endlich gefunden haben (nicht ganz einfach, liegt ziemlich versteckt) waren wir doch sehr überrascht.Eine alte verlassene Schule, ein kleines Bauern/Wirtschafthaus und eine alte Kapelle. Neben der Kapelle findet man vor einem Abgrund ein Holzkreuz und ein Stück von einem Felsen, dass war es. Wenn nicht zahlreiche Anhänger Kerzen und Blumen abgelegt hätten, würde man es übersehen. Und nun zum wichtigen Lieblingsbaum von Dr. Jörg Haider. Auch dieser hat anscheinend bemerkt, dass sein Lieblingsmensch von ihm gegangen ist. Er hat Selbstmord begangen. Nun aber im Ernst: Es gibt zwar einige Bäume in der Umgebung, aber einen besonderen konnten wir nicht finden.
Die letzte Ruhestätte von Dr. Jörg Haider

Uns drängt sich die Frage auf, ob das wirklich die letzte Ruhestätte von Dr. Haider ist?! Es ist zwar ein schöner Ort um sich für kurze Zeit zurück zu ziehen aber nicht für immer. Man ist ganz ungestört, da nicht einmal ein Handy Empfang hat. Aber wollte Dr. Jörg Haider wirklich so einsam und alleine dort oben begraben werden? Er war doch immer gerne unter den Menschen. Jetzt im Frühling und Sommer kommt man ohne große Schwierigkeiten an das Grab, wenn man es findet. Und nicht gerade einen Sportwagen fährt. Das machen auch viele, wie wir sehen konnten. Aber wie wird das im Winter sein?
Gab es den Betonpfeiler?
In einen Gespräch haben wir erfahren dass es diesen Betonpfeiler anscheinend wirklich gegeben hat. Er soll am Anfang des Zaunes gestanden haben und ca 40 cm hoch gewesen sein. Es wurde ein Handyfoto gemacht, das uns leider nicht mehr zur Verfügung steht, da das Foto leider gelöscht wurde. Anscheinend wurde der Betonpfeiler wie auch der Hydrant von der Spurensicherung mitgenommen und nie mehr gesehen!
Unfallstelle war frei zugänglich
Es hat den Anschein, dass ein jeder Passant an der Unfallstelle herumspazieren konnte um zu fotografieren und selbst Detektiv zu spielen, obwohl das Auto noch Vorort war. Die Ermittlungsbeamten hatten anscheinend nicht viel Interesse an der Sicherung von Spuren. Interessant ist auch das alle Gegenstände wogegen Dr. Haider gefahren sein soll sofort entfernt wurden. Aber dem Autowrack kein großes Interesse bei gemessen wurde. WARUM? Vielleicht wussten sie schon, dass das Auto nicht zu dieser Unfallstelle gehört! Und wo kein Unfall war, kann es auch keine Spuren geben die gesichert werden müssten.


















